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Alt 04.09.2016, 23:34   #1
2augen1nase
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Was ist technisch möglich?

Hallo ihr Lieben.

Ich plane da eine etwas größere Sache und zwecks Voruntersuchung wäre es günstig einen passenden Detektor zu haben - wenn es sowas überhaupt für diesen Zweck gibt.

Es geht nicht unbedingt um einen Schatz im klassischen Sinne. Vielmehr geht es um ein Rohstoffvorkommen was ich gerne neu anfahren möchte und um überhaupt mal irgendwie irgendwas in irgendeine Richtung planen zu können wäre eine exaktere Verortung bzw. Vermessung der Gegebenheiten vor Ort von Nöten.


Nun die große Frage:

Hat jemand von euch ein Gerät bzw. gibt es ein Gerät mit dem man ohne in den Boden einzugreifen herausmessen kann wo Halden sind, wo evtl. unter den Halden noch abbauwürdige Steinformationen liegen usw?

Mir liegt derzeit nur ein handgezeichneter Plan von 18schießmichtot vor, ich bemühe mich aber an besseres Kartenmaterial heranzukommen.

Ich möchte hier nicht allzuviele Informationen breittreten, noch ist das alles in meinem Kopf und mein Konzept gerade erst am Entstehen. Wichtiger Bestandteil wäre halt die Voruntersuchung mit Minimalaufwand - und da wäre es top wenn man das evtl. mit moderner Technik erledigen könnte - wenn die dazu zuverlässig in der Lage wäre...

Bin gespannt auf euere Ideen mit was man da am besten vorgehen kann.
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Alt 05.09.2016, 08:03   #2
Edgaralan
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Wenn, dann Bodenradar in Verbindung mit Kernbohrungen.

Grüße und gut Fund!

Hans
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Alt 05.09.2016, 09:00   #3
2augen1nase
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Also Löcher bohren und dann mittels Sonde im Loch messen? Ich meine sowas hab ich mal in einem Bericht über Oranienburg gesehen, setzen die wohl zum Bombensuchen dort ein.

OK. Das ist natürlich Aufwand...

Ich dachte vielleicht funktioniert das so wie Hohlräume oder große Objekte suchen, ohne Bodeneingriff.
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Alt 05.09.2016, 09:22   #4
ghostwriter
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Post

moin,

darf man fragen, um was für rohstoffvorkommen
es sich handelt?
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ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen,
ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?

dr. koch - "1984"
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Alt 05.09.2016, 09:56   #5
2augen1nase
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Nur soviel:

Es geht um Steine, Felsformationen und Halden. Ich möchte vor einem Eingriff größere Flächen untersuchen um zu wissen wo wieviel Haldenmaterial liegt und wo eventuell ein Eingriff technisch und wirtschaftlich möglich wäre. Da mehrere Naturschutzgebiete in der Nähe sind, ist es wichtig das Konzept so zu stricken, dass diese nicht belastet und am Ende sogar weiter ausgebaut werden können.

Mehr kann ich aber dazu nicht sagen, wie gesagt, ich will erstmal ein Konzept erstellen und kann das in der jetzigen Phase ganz und gar nicht brauchen, wenn da unnötig Leute wild gemacht werden.

Ich suche ein Verfahren mit dem ich dort möglichst ohne Eingriff und Schaden Voruntersuchungen mit einem aussagefähigen Ergebnis hinbekommen kann. Die Archive geben kaum was her, viele Umwälzungen in dem Gebiet wurden scheinbar nicht dokumentiert... Es wäre schön, wenn´s vor der Hacke nicht schwarz wäre, sondern wenigstens duster, so dass man ungefähr weiß was einen erwartet

Muss auf Arbeit, bis heute Abend!
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Alt 05.09.2016, 16:53   #6
maffyn
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bist du sicher, daß du der erste mit dieser idee bist? soweit ich weiß, haben z.b. in sachsen einige unternehmen schon die schürfrechte für viele ehemalige stollen bzw. gebiete gekauft/erworben um zu warten, ab wann sich der tatsächliche abbau dann lohnt. (silber, zinn, seltene erden). ich glaube eine ahnung zu haben, woran du so denkst, aber das stelle ich mir insgesamt nicht rentabel finanzierbar vor.
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Alt 05.09.2016, 18:04   #7
2augen1nase
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Ich bin nicht der erste mit der Idee, andere sind vor mir schon gescheitert und ich will das nur angehen um es wenigstens versucht zu haben - und weil ich schon auch daran glaube, dass man Erfolg haben kann.

Rentabilität tut an jetziger Stelle nichts zur Sache und ist auch nicht Bestandteil meiner Fragestellung.

Schürfrechte können dort unmöglich schon oder noch vergeben sein, denn es gibt ja gar kein Abbaugebiet mehr, jedenfalls keines was Rechtsgültigkeit hätte.

Das ist ja der Hauptgrund warum ich da so sensibel wie möglich vorgehen will und vor allem auch Umweltschutzbelange bei der ganzen Aktion im Vordergrund stehen sollen - und nicht hinten anstehen so wie das bei so vielen Abbaugebieten der Fall ist.

Das führt mich ja auch hier in diesen Bereich des Forums, ich suche eine Möglichkeit ohne Baumfällungen/Probeschachtungen/Bohrungen die für mich interessanten Gebiete ausfindig zu machen und gegeneinander auszuloten.

Wenn dann klar ist welches Gebiet am Ende in Frage käme - vielleicht gibt es ja auch mehrere Stellen - kann man dann prüfen wo man am wenigsten Schaden anrichtet oder wo man am günstigsten vielleicht auch in dem Zuge Altlastenstandorte gleich mit saniert. Die Konzepterstellung wird auf jeden Fall aufwendig werden und viel Zeit in Anspruch nehmen.

Meine Hoffnung war, dass es hier im Forum vielleicht jemanden gibt der so ein Gerät hat und mit dem ich dann gemeinsam die Messungen durchführen kann. Selbstverständlich nicht umsonst. Ich glaube ohne langjährige Erfahrung brauche ich mir selbst so ein Gerät nicht zulegen oder mieten, ohne Erfahrung wird das wohl nix mit der Deutung der Daten
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Alt 05.09.2016, 20:10   #8
Spürhund
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Moin !
Kannst dich ja ein wenig einlesen und abschätzen welches Verfahren dir die besten Informationen geben Könnte:
http://www.ggukarlsruhe.de/

Ohne genauere Beschreibung der Gegebenheiten wird man da sonst nix nichts sagen können.

Gruß
Hubi
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Gruß
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"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
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Alt 05.09.2016, 22:02   #9
Sorgnix
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Zitat:
Zitat von Edgaralan Beitrag anzeigen
Wenn, dann Bodenradar in Verbindung mit Kernbohrungen.
FAST richtig ...


Was erwarten immer alle bloß von einem "Bodenradar" ...

Die Bilder sind am Ende genauso bunt wie die vom Goldzug ...


Bohren ist richtig!
.... und dann ne Ladung rein

=> Seismik ist das Zauberwort!


Geht genau, zeigt die Schichtenfolgen verläßlich.
... es gibt zwar Laien, die das ab und an machen, aber da würde ich dann
auch nicht unbedingt drauf vertrauen.
Da ist wohl eher ein echtes Fachunternehmen gefragt.


Nicht unvorteilhaft ist, wenn man bei den Bohrungen für die Sprenglöcher gleich
ein paar Bohrkerne mit zieht
... denn dann kann man GENAU studieren, was da im Untergrund schlummert ...
(klar, ist natürlich auch eine Frage der Tiefe)


Gruß
Jörg


(ohne des Spürhunds Link gelesen zu haben)
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Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

(Heiner Geißler)
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Alt 05.09.2016, 22:14   #10
2augen1nase
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Ich habe gerade mal reingelesen und festgestellt, dass das dort echt ziemlich gut aufgelistet ist, danke für den Link!

So nach erstem Überfliegen schätze ich mal ich müsste eher ein seismisches Verfahren anwenden, auch eine Freundin die sich bissl mehr mit der Thematik auskennt meinte das wäre das bessere Verfahren - wohl auch weil die Auswertung am Ende einfacher wäre.

Solche Technik wird wohl hier im Forum niemand haben, oder?


EDIT: Da hat sich wohl was überschnitten, aber Jörg schätzt das ja ähnlich ein. Danke!
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