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Alt 09.07.2008, 21:18   #39
Celchu
Geselle

 
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Ort: Berlin/Brandenburg
Detektor: Hat er auch - noname
Beiträge: 60

Zitat:
"... Neuen Deutschland" vom 06.04.2006 noch Bestand hat und in der Vergangenheit hatte:
"Der Berliner Verein lädt zu Führungen ein, darf aber dafür keinen Obolus fordern. Das habe der Eigentümer eines Großteils der Anlage, der Berliner Senat, verboten, heißt es. ..."
Verstehe ich das jetzt recht, es darf kein Eintritt verlangt werden, sondern höchstens um eine Spende gebeten???
Mit anderen Worten: "Entweder du spendest 20/100€ oder du kannst dir den Bunker von aussen ansehen!"
Dann ist es ja auch kein Wunder, dass alle Konzepte, den Bunker selbsstragend zu bewirtschaften, jämmerlich zerplatzen.

Kurzes Szenario:
-Verbindungstunnel zum Eingangsbauwerk wieder instandsetzen.´
-Zugangsbauwerk instandsetzen und für einen guten Preis nen Mieter finden (etliche anderen Gebäude auf dem Gelände sind schliesslich auch vermietet), dann ist dasZugangsbauwerk "bewohnt" und es kann keiner mehr unbefugt in das Bauwerk eindringen.
-Einen kleinen Raum am Zugang zum Verbindungstunnel mit DDR-Utensilien vollstopfen, einen 1-€-Jobber* o.ä. in einer NVA-Uniform mit einem Stempel bewaffnet in den Raum setzen, der die Eintrittskarten (evtl. auch ein DDR-Nachdruck?) abstempelt.

Wenn man jemanden mit dem entsprechenden wirtschaftlichen Hintergrundwissen hat, könnte man solch ein Konzept bestimmt erfolgreich in die Tat umsetzen - mit vernünftigen Eintrittspreisen.
Es werden dann auch freiwillig Besucher kommen und nicht nur, weil man mit der letztmöglichen Besichtigung droht.

* bitte nicht als Herabstufung betrachten!
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Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert dich !
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