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berti071 14.05.2017 21:35

PI Spulen Deltapulse Mole
 
Moinsen

Ich hab gerade nen Lauf, lach.

Ein Kumpel hat sich einen Deltapulse Mole Digital geholt.
Ich hatte nix besseres zu tun als rumzuprollen das man für PIs ja Prima Spulen selber rollen kann:brav:

Trottel!

Nu kommt das Teil an und ich komme überhaupt nicht klar!

Zwei Spulen, 50* 50 und 120*120 jeweils Zentimeter!

Die 50er in Rund und voll vergossen, die 120er in Rahmenspule......Daumendicke Ölflexleitung in PVC U Rohrrahmen......

Jetzt die beklemmenden Daten:

250 uH
0,45 Ohm!! Mit Gleichspannung gemessen

uF muss ich nochmal gucken, aber das hat bisher ja nie gestört :iron

Kommt einer damit Klar und kann mir auf die Sprünge helfen?

Alle meinen bisherigen Vorsprünge in diesem Bereich hatten in Etwa 400 bis 500 uH und 3 bis 5 Ohm.....

Mein Argus, meine Ebinger, Surf Pi und sogar die Sniffer, alle Bewegen sich in diesem Rahmen....und dann kommt das Teil und haut alles um :cry:cry

Und ich komme bei allem Rechnen nicht auf die Ohm bei den Henry, egal welche Durchmesser.......und Wicklungen....

elexx 14.05.2017 23:50

Zitat:

Zitat von berti071 (Beitrag 914250)
Und ich komme bei allem Rechnen nicht auf die Ohm bei den Henry, egal welche Durchmesser.......und Wicklungen....

Wieso nicht?
'Die Ohm' (der Gleichstromwiderstand) sind doch im Prinzip fast nur vom Querschnitt der verwendeten Aderleitung abhängig? Jedenfalls haben sie nichts mit 'den Henry' (der Induktivität) zu tun.
Außer natürlich dass mit steigender Windungszahl und damit auch steigender Induktivität ebenfalls der Gleichstromwiderstand steigt, weil die Drahtlänge größer wird.
Will man nun einen bestimmten Widerstand nicht überschreiten, weil sonst der fließende Spulenstrom zu gering wird, nimmt man dickeren Draht ==> der Gleichstromwiderstand sinkt wieder, die Induktivität bleibt (halbwegs) gleich.

Eine Luftspule mit 50cm Durchmesser muss für 250µH geschätzt(!) ungefähr 15 Windungen haben. Das sind dann an Drahtlänge:
15 Wdg * PI * D:
15*3,14*0,5m = 23,5 Meter.

Wenn 23,5m Kupferdraht 0,45 Ohm haben sollen, brauchen wir die nächste Formel:

R=Rho*l/A

umgestellt nach A (dem Drahtquerschnitt): A=Rho*l/R

Rho=0,017 Ohm*mm2/m (spezifischer Widerstand Kupfer)
l=23,5m
R=0,45 Ohm

A=0,88 mm2
=========

Man könnte also annehmen, dass 0,75mm2 Elektroleitung verwendet wurde und es weniger als die geschätzten 15 Windungen sind. Oder es sind 1mm2 Draht und etwas mehr als 15 Windungen.


Kann aber auch gut sein, ich hab die Frage nicht verstanden .. :D

berti071 15.05.2017 00:07

Du hast die Frage sehr gut verstanden!

Und das Deine Schätzungen schon fast die Ergebnisse sind ist.....Hut ab...

Ich kann es noch nicht im Kopf und habe mich in der App verhaspelt. . Völlig.

Danke Dir für die Bloßstellung ��

LG

Nils


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